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Digitalisierung

Die Zukunft liegt in smarten und intelligenten Verpackungen, vollautomatisierten Verpackungslinien und digitalen Wertschöpfungsketten. Jene Unternehmen, die in einen entsprechenden Kompetenzaufbau investieren, können einen entscheidenden Wettbewerbsvorsprung generieren.

Unternehmen stehen vor grossen Herausforderungen: Bis Ende 2019 werden weltweit drei Viertel der Industrieunternehmen ihre Wertschöpfungskette digital transformiert haben und dadurch erhebliche Produktivitätsgewinne erzielen. Wer sich nicht rechtzeitig rüstet, wird abgehängt.
Bei einer Umfrage zum Thema „Industrie 4.0 in der Verpackungsindustrie“ haben im Herbst 2018 Verpackungshersteller aus Österreich, Deutschland und der Schweiz teilgenommen. Etwa 70 Prozent der Unternehmen verfügen derzeit noch nicht über die erforderlichen digitalen Kompetenzen und bei etwa 60 Prozent ist nicht bekannt, was Industrie 4.0 überhaupt konkret bedeutet, sprich welche Anwendungen möglich sind und welcher Nutzen sich daraus ableitet.
Etwa die Hälfte der Manager rechnet allerdings damit, dass die Innovationen der Industrie 4.0 in ihrem Unternehmen innerhalb von zwei Jahren realisiert werden. 57 Prozent der Befragten erwarten eine Steuerung der Herstellung auf Echtzeitdaten-Basis. Zudem empfinden es rund 80 Prozent als besonders wichtig, dass die Planung und  Produktionssteuerung sowie der maschinelle Herstellungsprozess der Verpackungen selbst digitalisiert werden.
Aktuell herrscht jedenfalls noch Uneinigkeit in Hinblick auf die Nutzung von Industrie 4.0 Technologien für die Optimierung der Lieferketten von Verpackungsunternehmen. Während die Verknüpfung von Maschinen über die gesamte Wertschöpfungskette bei Maschinenbauern bereits weit fortgeschritten ist, scheint sich das Thema bei Verpackungsherstellern erst langsam durchzusetzen.

Die Digitalisierung eröffnet viele Chancen in der Verpackungsindustrie: Die Effizienz kann gesteigert werden und die Durchlaufzeiten werden schneller. Die administrativen Tätigkeiten nehmen ab, dafür ist mehr Zeit für mehrwertschaffende Tätigkeiten vorhanden. Die Transparenz der Arbeitsabläufe nimmt zu. Demgegenüber sind einige Herausforderungen zu meistern: Allen voran die Bereitschaft zum Umlernen und die Auseinandersetzung mit der Veränderung in der Anwendungspraktik.
 
Fazit: Wer sich nicht rechtzeitig rüstet, wird abgehängt

Quelle: Blog von Lead Innovation Management, Autor: Franz Emprechtinger. Lesen Sie den gesamten Bericht hier.