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Entschädigung für Lernende ("Lernendenlohn")

Die Entschädigung (Lohn) an die lernende Person ist im Lehrvertrag zu regeln. Über die Höhe bestehen keine gesetzlichen Vorschriften, Berufsverbände geben jedoch unverbindliche Richtlinien vor.

Für Flexodruckerinnnen / Flexodrucker geben wir folgende Monatslöhne (brutto) als Richtlinien an:

  • 1. Lehrjahr: Fr. 500.00 - Fr. 730.00
  • 2. Lehrjahr: Fr. 650.00 - Fr. 930.00
  • 3. Lehrjahr: Fr. 850.00 - Fr. 1'350.00
     

Zusätzlich zum Lohn empfehlen wir 

  • die Übernahme der Kosten aus dem Besuch der schulischen Bildung (Reise, Verpflegung, Unterkunft, Schulmaterial).
  • einen 13. Monatslohn
  • die Übernahme von berufsnotwendigen Beschaffungen (Werkzeuge, Berufskleider) sowie
  • die Übernahme der Nichtbetriebs-Unfallversicherung (NBU)

  

Grundsätzlich gilt, dass das Lehrverhältnis in erster Linie ein Ausbildungsverhältnis ist. Der Lehrzweck ist der Kernpunkt des Lehrvertrags: Dieser verpflichtet den Arbeitgeber, den Lernenden für einen bestimmten Beruf sachgemäss auszubilden und verpflichtet den Lerndenden dazu, im Dienst des Arbeitgebers Arbeit zu leisten.

 

Die Entschädigungen sollen nicht so gestaltet werden, dass sie Lohncharakter bekommen. Nach diesem Grundsatz sind jährliche Teuerungszulagen, Gratifikationen usw. zu vermeiden. Entschädigungen von Lernenden sollen auch nicht von allfälligen Lohnkürzungen (Kurzarbeit, wirtschaftliche Gründe) betroffen werden.

 

Für genauere Angaben können Sie gerne die Geschäftsstelle kontaktieren, da diese regelmässig zu rund um den Lernendenlohn (Leistungslohn, Zulagen für Sondereinsätze, Schichtzulagen, Reiseentschädigungen etc.) bei den Mitgliedfirmen eine Umfrage durchführt. Des Weiteren geben ebenfalls die kantonalen Berufsbildungsämter über berufs- und ortsübliche Ansätze Auskunft.